Tonle Sap See (Großer See) - Kambodscha
 
Der Tonle Sap See ist der größte See in Südostasien und eines der fischreichsten Binnengewässer weltweit. Über einen 100 km langen Kanal, bekannt als Tonle Sap Fluss, ist der See mit dem Mekong Fluss verbunden.

Überfischung

Der See ist immer noch einer der fischreichsten der Erde, allerdings zeigt der beginnende industrielle Fischfang bereits erste Folgen und Fischer berichten über einen Rückgang der Erträge. Nylonnetze, die, entgegen früheren Traditionen, quer durch Flussläufe gespannt werden, lassen Fischern flussabwärts kaum noch die Möglichkeit, selbst Fische zu fangen. Die Methoden ändern sich. Statt Wurfnetzen und aus Holz, Schilf und Bambus gebauten Fallen kommen mitunter auch Granaten, Batterien oder Gift zum Einsatz.
Fisch

Für den Fischfang beginnt im November die Hauptsaison, wenn die Wassermenge des Sees langsam wieder abnimmt und der Fischreichtum nach den Monaten des Hochwassers seinen Höhepunkt erreicht hat.

Schätzungen zufolge werden in Kambodscha insgesamt (inkl. Küstenfischerei) jährlich 225.000 Tonnen Fisch gefangen, der Großteil davon in den Binnengewässern und davon wiederum die Hälfte im Tonle Sap. Fisch allein liefert mindestens drei Viertel des in Kambodscha konsumierten Proteins.
Seit 1997 ist das Tonle Sap Biosphere Reserve (TSBR) als UNESCO Biospären-Reservat ausgewiesen, es umschließt den Tonle Sap See komplett.
Der Anflug mit der Vietnam Airline auf Siam Reap in der Abenddämmerung.
Im Landeanflug auf Siam Reap sieht man die riesigen Überschwemmungsgebiete des Tonle Sap See´s.
Das Leben am und auf dem Tonle Sap See in Cambodia.

Hier einige Fotos und Infos!
Mian dtoek, mian trey -  Wo Wasser ist, sind Fische 
(Sprichwort der Khmer)
Der Rückgang der Fischereierträge und der erhöhte Bedarf an Fleisch für die in der Nähe gelegenen Krokodilfarmen haben dazu geführt, dass in den vergangenen beiden Jahrzehnten zunehmend auch Wasserschlangen, hauptsächlich Exemplare der Gestreiften Wassertrugnatter (Enhydris enhydris), aus dem See gefischt wurden. Derzeit sind es rund sieben Millionen Stück pro Jahr.Dadurch sind auch die Bestände dieser Tiere extrem gefährdet, da es auch in der Brutperiode von November bis Dezember keine Schonzeit für die Schlangen gibt.
3 Wassertrugnatter
auf dem Grill
Fahrt von Siam Reap zum Tonle Sap See dauert ca. 30-45 Minuten
Der "höchste Punkt" auf dem See
Volleyballplatz
Kinder beim fischen
Hier wird bestimmt öfters mal Karaoke gesungen, siehe Monitor und Boxen!
Die christl. Kirche v. "Ort"
Einkaufscenter
Kinderspielplatz
Schule
Einkaufscenter
Wasseraufbereitungsanlage
Besuch einer Hochzeit an der Zufahrtsstrasse z. Tonle Sap See!
Die Brautpaar muß sich mehrmals umziehen,

einmal die europäische Kleidung und auch nach einheimischer Sitte!

Man sieht die Braut mit 3 verschiedenen Kleider!
Oft werden die jungen Leute v. der Familie "verheiratet"!
Eine glückliche Braut sieht anders aus!
Bezahlte "Köche" bereiten das Essen für ca. 200 Personen vor!
Die Musikboxen wurden schon einmal bereit gestellt
Die Familienangehörigen
Die Kinder haben immer ihr Spass, wenn Touris anhalten
Der außergewöhnlicher See:

Von Norden wird der See durch mehrere Zuflüsse gespeist, im Süden tritt der nach dem See benannte Tonle-Sap-Fluss aus, der bei Phnom Penh in den Mekong mündet. Jedes Jahr im Juni ist dort ein weltweit einzigartiges Naturphänomen zu beobachten. Der Mekong führt zu dieser Zeit auf Grund der Monsunregenfälle und durch das Schmelzwasser aus dem Himalaya bis zu 4 mal mehr Wasser als in den trockenen Monaten. Da Kambodscha ein großteils sehr flaches und ebenes Land ist, drängt das Wasser des Mekong in den Tonle-Sap-Fluss, und dieser wechselt die Fließrichtung. Die Wassermassen drängen zurück in das Becken des Tonle Sap und füllen den See, der während der trockenen Jahreszeit eine Oberfläche von 2.600 – 3.000 km² aufweist, bis er auf ca. 10.400 km² (inkl. umliegende Flusslandschaften: bis zu 25.000 km²) anwächst und bis zu fünf mal so tief ist (von 2–3 m auf 14 m). Der Höhepunkt der Überflutungen wird im September erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist knapp ein Drittel der landwirtschaftlichen Kulturfläche Kambodschas von Wasser bedeckt.

Erst im November, wenn der Mekong wieder weniger Wasser führt, wechselt der Fluss erneut die Richtung, und das Wasser des Sees fließt langsam ab. Dieses Ereignis ist Anlass für das sog. Wasserfest (khmer: Bon Om Touk), das auch gleichzeitig den Beginn der Fischereisaison darstellt.
Die "TARA", das größte Ausflugsboots für mehrtägige Touren auf dem See geeignet
Links unten:
Ein Tiefbrunnen, finanziert durch die USA
Am Hafen v. Tonle Sap See. Verkaufsstand und gleichzeitiger Treffpunkt zum fernsehen. Alle 2 Fernseher waren gleichzeitig mit voller Lautstärke in Betrieb.